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In einem Städtchen im Norden Finnlands, 1996. Lahja liegt auf dem Totenbett. Sie kann zurückblicken auf ein langes Leben, in dem sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen konnte: das Fotografieren. Aber eines war ihr nicht vergönnt: körperliche Erfüllung. Ihr treu sorgender Ehemann Onni konnte ihr nicht geben, nach was sie sich sehnte – bis sie sich nach Jahren der unterdrückten Gefühle zu einer grausamen Tat hinreißen ließ. Erst nach ihrem Tod findet ihre Schwiegertochter Kaarina auf dem Dachboden einen Brief, der die entsetzliche Wahrheit ans Licht bringt. Er erzählt von einer Familientragödie, die schon fast hundert Jahre zuvor mit Lahjas Mutter Maria ihren Anfang genommen hatte. Eine Veranstaltung des Finnland-Instituts in Deutschland in Zusammenarbeit mit DVA, der Botschaft von Finnland und Das finnische Buch e.V.


Eintritt: frei

Anmeldung erforderlich: https://www.lyyti.in/TommiKinnunen


Bücher zur Veranstaltung:

Tommi Kinnunen: Wege, die sich kreuzen, DVA

Bildnachweis: Jussi Vierimaa